BRÜCKENKOPF Severinsbrücke Köln 2012
Stockholm Järvafield 2010
Bonn 2009|10
Ründeroth 2008
Monheim 2007|08
Gummersbach 2006|07



Bearbeitung

Mareike Boller

Svetlana Litvinova

Melina Vasen







ForschungsPark Endenich




Perspektive Park




Lageplan




Perspektive Plaza


Das städtebauliche Konzept für den ForschungsPark Endenich basiert auf den folgenden Leitgedanken:



Bestehende Strukturen fortsetzen und Freiraumqualitäten schaffen!

Die vorhandenen Grünstrukturen, die Endenich mit der Innenstadt und anderen Stadtteilen verbinden, werden fortgeführt und im Gebiet konzentriert. Als Stadtteilpark erhöht der neu definierte Freiraum die Aufenthaltsqualität des entstehenden Quartiers und schafft einen Ausgleich für die weiteren Flächen, die eine eher hohe Dichte haben. Gleichzeitig bindet der Park im Sinne einer Vernetzung die umliegende Bewohnerstruktur stärker in das Quartier ein. Der Endenicher Bach wird im Bereich des Parks offen gelegt und erfahrbar gemacht. Die Plaza bildet als städtischer, zentraler Platz das urbane Zentrum des neuen Quartiers.



Nutzungsvielfalt und ganztägige Belebung erzeugen!

Die in der Umgebung vorhandenen Nutzungen werden im Gebiet fortgeführt und ergänzt. Durch die Mischung der Nutzungen – Wohnen, Bildung und Soziales, Arbeiten und Forschen, Sport, Freizeit und Unterhaltung – soll sich das Gebiet zu einem urbanen, belebten Quartier entwickeln. Die Kombination der Nutzungen soll zu einer ganztägigen Belebung des Gebietes führen. Im zentralen Bereich des Plangebietes ist eine räumliche und inhaltliche Vernetzung zwischen Entertainment und Gastronomie sowie Büros, Dienstleistungs- und Gewerbeeinrichtungen vorgesehen. Das bewirkt nicht nur eine Belebung durch Personengruppen, die das Freizeitangebot nutzen wollen, sondern stärkt auch die Attraktivität als Geschäftsort.



Quartiere bilden und Zeichen setzen!

Im Plangebiet werden 4 verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Qualitäten definiert. Der eigene Charakter jeder Zone manifestiert sich in der unterschiedlichen Nutzung einerseits wie auch in der räumlichen Struktur. Die Zonen ergänzen sich gegenseitig und werten den städtebaulichen Zusammenhang im Gebiet auf. Die Umnutzung der bereits versiegelten Industriebrache steht für eine nachhaltige Entwicklung. Als neues Zeichen von Endenich – als Verknüpfung von Altem und Neuem, von Vergangenheit und Zukunftsorientierung – werden die „drei Türme“ definiert. Zwei der Türme gehören zum Bestand des ehemaligen Arkema-Geländes und ragen optisch weit über das Gelände hinaus. Als Zeugen der Vergangenheit stärken sie die Identität des Gebietes und bilden ein Alleinstellungsmerkmal. Durch die vorhandene Stahlbetonbauweise bieten sich hier vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Der neue dritte Turm orientiert sich an Größe und Volumen der beiden bestehenden Baukörper. Architektonisch setzt sich dieser Turm – als modernes Gebäude – von den anderen ab.



Das Gebiet öffnen und mit der Umgebung vernetzen!

Die momentane Situation des Gebietes zeichnet sich durch schwere Erreichbarkeit und damit auch durch eine geringe Außenwahrnehmung aus. Durch die räumliche Öffnung mittels Abbau von Grenzen und die Neuordnung des Straßensystems wird eine bessere Erschließung des Quartiers angestrebt. Das Gebiet wird neu strukturiert und mit den angrenzenden Stadtteilen vernetzt. Der neue S-Bahn Haltepunkt zwischen Siemensstraße und „Auf dem Hügel“ verbessert die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und kann einen wichtigen Impuls für die Entwicklung des Gesamtgebietes setzen. Dieser Haltepunkt – in Verbindung mit weiteren Haltestellen für den Busverkehr sowie die nahegelegene Autobahnzufahrt – stellt für das Gebiet insgesamt eine sehr gute Verkehrsanbindung dar und erhöht die Attraktivität als Wohn- und Arbeitsstandort.