BRÜCKENKOPF Severinsbrücke Köln 2012
Stockholm Järvafield 2010
Bonn 2009|10
Ründeroth 2008
Monheim 2007|08
Gummersbach 2006|07



Bearbeitung

Marie Griese

Martin Abram

Monika Umlauf







Konzept zur Stadtteilarrondierung in Monheim

 

Das Konzept für das Neubaugebiet in Monheim sieht vor, dass das Wohnen in sich abgeschlossenen Grünangern stattfindet. Der jeweilige Grünanger ist das Zentrum des jeweiligen Komplexes, an dem sich zu beiden Seiten jeweils drei Wohnhöfe anschließen. Diese Untereinheit ist Mittelpunkt von jeweils 15 Wohneinheiten – insgesamt entstehen so 348 neue Wohneinheiten in dem gesamten Neubaugebiet.

 

Das bauliche Konzept befürwortet eine gute Segmentierung und Durchmischung der Bebauungstypen. Als Bebauungstypen sind Reihenhäuser, Doppelhäuser und freistehende Singlehäuser und vereinzelte Sonderbauten. Für die Bauweise der Gebäude ist eine Gestaltungssatzung vorgesehen.

 

Als einen markanten Wiedererkennungswert steht vor Kopf eines jeden Anger ein öffentliches Gebäude in Sonderbauweise, das sich in seinem Erscheinungsbild von der umgebenden Wohnbebauung absetzt. Auf die darin enthaltenden Nutzungen – Generationenübergreifendes Wohnen, Kindergarten, Seniorenwohnheim und der als Ausflugsrestaurant Umgenutzte Bauernhof - antwortet die Freiraumgestaltung eines jeden Angers und gibt ihm Individualität.

 

Zwischen den Angern entstehen Freiraumstrukturen in Form von Streuobstwiesen und Flächen für die Naherholung.

 

Das Erschließungskonzept sieht eine durchgängige Erschließungsstraße vor, die sich von Norden nach Süden am Plangebiet entlang zieht. Von ihr zweigen in einem Einbahnstraßensystem die Erschließungen der Anger an.

 

Mit der Unterteilung in vier Angersysteme mit Wohnhöfen und dem gegliederten Freiraumkonzept bilden sich hier klare Strukturen mit gut überschaubaren und identifizierbaren Nachbarschaften.