BRÜCKENKOPF Severinsbrücke Köln 2012
Stockholm Järvafield 2010
Bonn 2009|10
Ründeroth 2008
Monheim 2007|08
Gummersbach 2006|07



Bearbeitung

Christian Hemkendreis

Dominik Heers

Kun Hu







Entwurfsskizze

 

Die Haupterschließung nimmt das Straßenraster des Bestands auf. Wie Bügel bildet sie die Ergänzung zu Rechtecken im Gesamtstraßenraster.

Ergänzend entsteht für den fußläufigen Verkehr ein eigenständiges Mistewegenetz. Die besondere Qualität ist die Lage im räumlich geschützen Bereich zwischen den Gärten. Es entstehen sich öffnende Quartiere hin zu einer „grünen Achse“ und geschlossene Quartiere als neuer Stadtrand.

Die Reihenhäusern an den übergeordneten Verkehrsstraßen gewähren eine homogene Baustruktur und durch rhythmische Verteilung, Auflockerungen im Straßenraum. In den Quartieren wird dies durch Doppel- und Einfamilienhäuser fortgesetzt. Die „Wohndreiecke“ erzeugen eine privatere Atmosphäre. Quartiersplätze bieten die Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung im Außenraum.

Ein „grüner Fächer“ bildet das Entre für den Ort. Die bauliche Zäsur durch die Hochspannungsleitung wird durch hochwertigen Freiraum entkräftet.

Oberirdisch abgeführte Entwässerung längs der Mistewege wird in der „ Achse“ als temporäres Gestaltungselement sichtbar.

 

 





 

Wie eine Brandung schiebt sich die Landschaft in Wellen in die Platzflächen, bricht sich jedoch an den befestigten Flächen. Im Verlauf verändert sich die Formsprache von strengen, urbaneren Elementen in freie, landschaftliche. Der Druck der Landschaft in die Stadt findet seine Interpretation in geschwungen verlaufenden Höhenlinien. Dies wird räumlich beispielsweise durch Baumreihen und Sitzmauern nachgezeichnet. Sitzmöglichkeiten bieten Raum zum Verweilen. Der Entwurf zeigt, dass Spannungen zwischen gebauter Ordnung und freier Landschaft keinen Widerspruch darstellen, sondern sich in Ihren Eigenschaften ergänzen und eine neue Qualität formen.