BRÜCKENKOPF Severinsbrücke Köln 2012
Stockholm Järvafield 2010
Bonn 2009|10
Ründeroth 2008
Monheim 2007|08
Gummersbach 2006|07



Bearbeitung

Christoph Hülsebusch
Mareike Boller







urban landscape interface


Leitidee

Ein zukunftsfähiges Konzept muss den Bestand in einen neuen Kontext setzen und gleichzeitig Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. Das Verhältnis Stadt-Landschaft-Stand wird in diesem Prozess neu bewertet. Städtebauliches Ziel ist die Aufwertung des gesamtes Gebietes unter Einbeziehung individueller Bedürfnisse und Potentiale.
Unter Modulen versteht man in der Mathematik eine kommunikative Gruppe, die in ein höheres System integriert. Im Järvafield besteht diese Gruppe aus verschiedenen Interventionen, die sich jeweils aus den Kernfeldern Landschaft, bebaute Umwelt und sozialen Strukturen ableiten.

 




Analyse
Landschaft | Infrastruktur | Raumkanten |Identitäten und Grenzen



Die Analyse des Ortes bildet den Ausgangspunkt für die Masterplanung Järvafield. Ausgehend von der vorgefundenen Situationen wird ein Modulbaukasten, das sich aus den Potentialen und Defiziten der vier Analysebausteine speist. Unter Modulen versteht man in der Mathematik eine kommunikative Gruppe, die in ein höheres System integriert. Im Järvafield besteht diese Gruppe aus verschiedenen Interventionen, die sich jeweils aus den Kernfeldern Landschaft, bebaute Umwelt und sozialen Strukturen ableiten.

 




Konzeptmatrix |Bausteine und Elemente


Die Kernfelder des Entwicklungskonzeptes sind Landschaft und Freiraum, Raumkanten, Infrastruktur und Identitäten.Durch die Konzentration auf diese Kernbereiche wird die Zielsetzung, Städtebau nicht nur rein räumlich zu verstehen, verdeutlicht. Probleme und Unterschiede werden als Chance auf Veränderung gesehen. Inidividuelle Lösungen im Spannungsfeld von Landschaft, Bebauung und Gesellschaft zu suchen, ist Teil der Strategie.

 




Masterplan


Der Modulkasten als flexibles Entwurfsinstrument
Aus den Analysen des Ortes wurden vier Handlungsebenen definiert, an denen sich das Modulsystem ableitet. Die Module passen sich variabel dem jeweiligen Ort an und zeigen eine möglichen Bandbreite von Interventionen auf. Durch die Verwendung dieses experimentellen Modulprinzips ergeben sich oft Lösungen und Ideen außerhalb der bekannten oder angestrebten Prinzipien. Ziel dieser Herangehensweise ist ein eine offene Strategie aus dem Ort heraus. Insbesondere für Quartieren, die standartisierte Lösungen zu haben scheinen, bringt dieses Modulprinzip das Potential Stadt neu zu denken und zu anderen Ergebnissen zu kommen. Es ist möglich innerhalb des Gebietes verschiedene Szenarien zu erzeugen, die eine Spannbreite von Entwicklungsrichtungen aufzeigen.

 




Perspektive Modulsystem









Verortung






Bestandsfotos


























Konzeptphase