NEXT CAMPUS DEUTZ – alles auf Anfang?!
Lehrende
Prof. Yasemin Utku
Prof. Christian Moczala
Modul
Projekt III Wintersemester 2025 / 26
Thema
NEXT CAMPUS DEUTZ – alles auf Anfang?!
Verfasser/in
Sepideh Mohammadi
Anton Padberg
Kira Roth
Annika Werner

Prof. Yasemin Utku
Prof. Christian Moczala
Projekt III Wintersemester 2025 / 26
NEXT CAMPUS DEUTZ – alles auf Anfang?!
Sepideh Mohammadi
Anton Padberg
Kira Roth
Annika Werner
Was wäre, wenn die Zukunft des Campus Deutz nicht im Abriss liegt, sondern im Miteinander?
Während über die Zukunft des Campus seit Jahren vor allem in Neubauten, Flächen und Master-Plänen nachgedacht wird, stellen wir eine andere Frage: Wie kann eine Hochschule zu einem Ort werden, an dem nicht nur gelernt, sondern gemeinsam gelebt, gestaltet und Verantwortung übernommen wird?
Studierende des Masterstudiengangs Städtebau NRW haben mit dem Projekt „Kollektiv:Bude“ einen Gegenentwurf zur vorherrschenden Logik von Abriss, Neubau und Top-down-Planung entwickelt. Ausgangspunkt ist die geplante Entwicklung des Campus Deutz und der vorgesehene Abriss großer Teile des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums. Er ist ein realer Ort des Alltags, an dem sich die Herausforderungen unserer Zeit täglich zeigen: Klimakrise, Flächenverbrauch, soziale Fragmentierung und die Suche nach neuen Formen des Zusammenlebens. Sie halten es für notwendig, scheinbar selbstverständliche Planungsentscheidungen neu zu verhandeln. Drei fiktive Personas berichten von ihrem Leben auf dem Campus und im umgebenden Stadtraum, sie zeigen Handlungsansätze und Möglichkeiten der Weiterentwicklung auf.
Dieser Ansatz versteht den Campus nicht als abgeschlossene Hochschulinfrastruktur, sondern als Teil eines lebendiges Stadtraums. Nicht die Hochschule steht im Mittelpunkt, sondern die Gemeinschaft, die sie umgibt und nutzt. Der kollektive Ansatz schafft dafür eine Struktur, in der Studierende, Lehrende, Nachbar*innen, Initiativen und lokale Akteur*innen gemeinsam Verantwortung für die Entwicklung ihres Umfelds übernehmen. Stadtentwicklung wird dabei nicht als fertiger Plan begriffen, sondern als kontinuierlicher Lern-, Aushandlungs- und Transformationsprozess. Die Fragen, die dabei zu verhandeln sind, reichen weit über die Campusentwicklung hinaus: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Wie können wir Demokratie nicht nur lehren, sondern praktizieren? Wie können wir Räume, Wissen und Ressourcen solidarisch teilen? Und wie schaffen wir Orte, die gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, statt soziale und räumliche Grenzen zu verstärken?
NEXT CAMPUS DEUTZ – alles auf Anfang?!
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