Herzlichen Glückwunsch

Herzlichen Glückwunsch

zur bestandenen Masterthesis

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen des Sommersemesters 2026 herzlich zum erfolgreichen Masterabschluss! Ihr habt das Studium mit Leidenschaft, Engagement und Durchhaltevermögen gemeistert und damit einen bedeutenden Meilenstein in Eurer akademischen und persönlichen Entwicklung erreicht. Ihr habt mit Euren Masterthesen spannende Konzepte, Ideen und Ansätze entwickelt. 

Wir sind sehr stolz auf Eure Leistungen und wünschen Euch für die weiteren beruflichen und privaten Weg viel Erfolg, tolle Chancen und spannende Herausforderungen. 

Bleibt neugierig, gestaltet die Zukunft mit und bleibt unserer Hochschule weiterhin verbunden!
Euer Master Städtebau NRW

Die Abschlüsse wurden im Rahmen der Masterfeier gebührend gefeiert. 

Abschluss Sommersemester 2026:

Irem Nur Aytas
Die Volme als lineares Stadtsystem – Transformation und Aktivierung urbaner Flussräume in Hagen

Maximilian Dominik
Die Wechselwirkung zwischen Regional- und Stadtentwicklung. Wie die Zentralität von Städten eine Region prägen und die Städte unter einen Entwicklungsdruck stellen.

Simon Hoffmann
Masterplan Grün-Blau Kölner Innenstadt, Klimaanpassung im Bestand – Räumliche Strategien für den hochverdichteten Stadtraum

Dyana Hussen
Mala te ava: Postmigrantische Beheimatung als Aufgabe des Städtebaus

Lucy Kindermann
Kinder gestalten Raum – wie lassen sich kindliche Perspektiven durch partizipative Prozesse in die Neugestaltung des Berty-Albrecht-Parks übersetzen?

Marie Krämer
Dazwischen:Stadt – Transformation urbaner Grünräume im Kölner Stadtteil Poll im Spannungsfeld zwischen Umweltgerechtigkeit und städtebaulichem Wandel 

Sina Lefeld
Mitte(n) in Delbrück, vom Parkplatz zum Lebensraum – Transformation der Innenstadt Delbrück

Finja Mies
Platz*Frage – Ein Handlungsleitfaden für eine Planungspraxis, die Gendergerechtigkeit in Bewegungsräumen nicht dem Zufall überlässt.

Roman Muffert
Vom Verkehrsraum zum Stadtraum – typologische Transformationsprinzipien für innenstädtische Straßenräume im Kontext der Mobilitätswende

Vanessa Pohl
Sinn als städtebauliche Ressource, „Die Gummi“ in Fulda als Modell für resiliente Stadtentwicklung

Niklas Rosenkranz
Aus Alt wird Neu, Baustoff- und Bauteilrecycling als Grundlage für eine bestandorientierte städtebauliche Entwicklung auf dem Adient-Gelände  

Nina Tenhaken
Hammerwer:t, Industrieerbe als räumliche Ressource – Ein städtebaulicher Entwurf für das ehemalige Hammerwerk

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Agri-urbanes Quartier

Studentischer Wettbewerb

Agri-Urbanes Quartier, Am Bahnhof Rösrath-Hoffnungsthal

Im Sommersemester 2026 haben die Studierenden des Masters Städtebau NRW im Rahmen des Projektes M 9 „Projekt + Nachhaltigkeit“ agri-urbane Entwicklungsperspektiven für das Areal rund um Haus Staade in Rösrath-Hoffnungsthal erarbeitet. Die Aufgabe lag in der Entwicklung eines Konzeptes für ein gemischt genutztes Quartier aus Wohnen und Gewerbe und der Integration urbaner Landwirtschaft.
 
Im Rahmen des studentischen Wettbewerbes wurden elf Arbeiten des Masters Städtebau NRW und der FH Bochum einer Jury aus Vertretern des Investors, der Stadt und der Hochschule vorgestellt. Insgesamt vier Arbeiten aus dem Master Städtebau NRW wurden mit dem ersten und dritten Platz sowie zwei Ankäufen prämiert. 
 
1. Platz: „Allmende“
Moritz Kügler, Ole Lüders und Ruben Sippel 
 
3. Platz: „Staad Land Sülz“
Lynn Daudert, Rose Krieger und Clara Schnetz, 
 
Ankauf:  „Lebenshöfe“
Luis Ebbert, David Graf und Simon Klammer
 
Ankauf: „Immer Satt“
Lisa Kauffmann, Robyn Lessnow und Arne Knippert
 
Mehr zu den Projekten hier!
 

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Kolumbien-Exkursion

Exkursion nach Kolumbien

„Die Essenz des Raums – Kolumbien als Labor der Sinne“
 

Unter diesem Motto stand die Kolumbien-Exkursion der TH OWL, die unter Organisation von Prof. Martin Hölscher zusammen mit Katharine Ruiz Alvarez, Malena Schnakenberg und Miguel Zambrano im August/September 2026 stattgefunden hat. Auch vierzehn Studierende des Masters Städtebau NRW konnten an der Exkursion teilhaben, die zunächst in die Hauptstadt Bogotá führte.

In  Bogotá stiegen die Student:innen in die kolumbianische Kultur und Vielfalt ein. Stadttouren per Fuß und Rad führten durch die geschichtlichen und architektonischen Epochen und zeigten die städtischen Kontraste auf.
Das Goldmuseum zeigt die beeindruckende Goldschmiedekunst und archäologischen Schätze der indigenen Kulturen Kolumbiens.
Eine Führung durch den Parque del Tercer Milenio und das Stadtviertel Belen verdeutlichte die Stadtentwicklungsprozesse, die einerseits durch gemeinschaftliche Organisation und andererseits durch Verdrängungsprozesse geprägt werden.
Der Besuch des großen Lebensmittelmarkts Paloquemao und kleinerer Handwerksmärkte sowie das traditionelle Tejo-Spiel am Abend ließ die Studierenden die Geschmäcker, Farben und Atmosphäre des Landes entdecken.

Die zweite Station führte nach Cazucá, einem Stadtteil von Bogotás Nachbarstadt Soacha. Dort wurde in den informellen urbanen Kontext eingetaucht, der von Lebenswillen, Resilienz, Kreativität und transformativem Potenzial geprägt ist. Hier lernten die Student:innen die Lebensweise und starke Gemeinschaft der Bewohnenden kennen und arbeiteten gemeinsam vier Tage an räumlichen Interventionen.

Danach ging es zurück nach Bogotá und das umgebende Hochland. Die Wanderung nach Sumapaz führte in ein einzigartiges Ökosystem. In der Nachbarstadt Chia verdeutlichte der Besuch einer Gated Community die Kontraste des Landes.

Die letzte Etappe ging über die Anden nach Medellín. Kolumbiens zweitgrößte Stadt verfügt über ein integriertes Verkehrssystem aus Metro, Tram und Seilbahnen, das auch die weiter entfernten Siedlungen an das Stadtzentrum anbindet. Hier wurden verschiedene Viertel besucht, die für ihre partizipativen Initiativen und Stadtentwicklungsprozesse bekannt sind.
Die gewaltvolle Geschichte der Stadt und die nachfolgenden sozialen und städtischen Entwicklungsprozesse wurden durch den Besuch des Museums der Erinnerung und der Communa 13 verdeutlicht.

Die Exkursion nach Kolumbien zeigte eindrücklich, wie Architektur und Stadtplanung als aktive Instrumente sozialer Veränderung dienen und ließ die Student:innen Kolumbien mit allen Sinnen erleben.

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Semesterplan

Semesterplan

Wintersemester 2026/2027

Die Semesterpläne für das 1. und 3. Semester (Wintersemester 2026/2027) sind online und können hier oder unten eingesehen werden.  

Semesterzeit

01.09.26 – 28.02.27

Vorlesungszeit

07.10.2026 – 05.02.2027

Prüfungszeit

Prüfungszeiträume folgen 

kolloquium

25.03.2027, 26.03.2027

Sommerstart

noch nicht bekannt gegebene

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Brasilien-Exkursion

Brasilien - Exkursion 2026

14 Tage, sechs Städte, 22 Studierende und unzählige architektonische Eindrücke – unsere Brasilien-Exkursion führte uns 2026 von São Paulo über Paraty und Rio de Janeiro bis nach Ouro Preto, Belo Horizonte und Brasília. Im Mittelpunkt standen Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur, vor allem die brasilianische Moderne. Gleichzeitig ging es darum, die Städte und ihre besonderen Räume nicht nur aus Büchern und Plänen kennenzulernen, sondern sie vor Ort zu erleben.

## São Paulo

Unsere Reise begann in São Paulo. Bei strahlendem Sonnenschein tauchten wir direkt in die riesige und lebendige Metropole ein. Die ersten Tage standen ganz im Zeichen der brasilianischen Moderne. Wir besuchten unter anderem das MASP von Lina Bo Bardi, das MuBE von Paulo Mendes da Rocha und das Sesc 24 de Maio. Besonders spannend war es, die unterschiedlichen architektonischen Haltungen unmittelbar vor Ort zu erleben und zu sehen, wie stark die Gebäude mit dem öffentlichen Raum verbunden sind.

Ein besonderes Erlebnis gleich zu Beginn war die Führung durch das Edifício Copan von Oscar Niemeyer. Die geschwungene Fassade ist aus dem Stadtbild São Paulos kaum wegzudenken. Für unsere Gruppe wurde die Besichtigung noch besonderer, als wir überraschend auch den Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach betreten durften – mit einem beeindruckenden Blick über die Stadt.

In den folgenden Tagen besichtigten wir weitere Werke von Lina Bo Bardi, darunter das Sesc Pompéia und die Casa de Vidro*. Gerade das Sesc Pompéia zeigte eindrucksvoll, wie aus einem ehemaligen Industrieareal ein lebendiger Ort für Kultur, Sport und Begegnung entstehen kann. Zwischen den geplanten Besichtigungen blieb immer wieder Zeit, São Paulo selbst zu erkunden. Das Nebeneinander von Hochhäusern, historischer Bausubstanz, dichtem Stadtleben und unterschiedlichen öffentlichen Räumen machte die Stadt zu einem intensiven Auftakt unserer Reise.

## Paraty und Rio de Janeiro

Nach vier Tagen in São Paulo machten wir uns auf den Weg Richtung Küste. Unser Zwischenstopp in Paraty hätte kaum unterschiedlicher sein können. Nach der riesigen Metropole erwartete uns eine kleine historische Küstenstadt mit engen Straßen, kolonialen Häusern und einer ganz anderen Atmosphäre.

Von dort ging es weiter nach Rio de Janeiro. Schon die Lage der Stadt zwischen Bergen, Meer und dicht bebauten Stadtteilen machte deutlich, wie eng Architektur und Landschaft hier miteinander verbunden sind. Wir erkundeten die Copacabana, fuhren auf den Pão de Açúcar und konnten Rio aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erleben.

Auch hier begegneten wir wieder der brasilianischen Moderne. In der Casa das Canoas, dem ehemaligen Wohnhaus von Oscar Niemeyer, wurde besonders deutlich, wie fließend die Grenzen zwischen Gebäude und Landschaft sein können. Ein weiterer Höhepunkt war die Führung durch das Pedregulho, die von Affonso Eduardo Reidy entworfene Wohnanlage. Die Besichtigung gab uns einen Einblick in die sozialen und städtebaulichen Ansätze der brasilianischen Moderne.

## Ouro Preto und Belo Horizonte

Auf dem Weg nach Belo Horizonte legten wir einen Zwischenstopp in Ouro Preto ein. Die historische Stadt mit ihren steilen Straßen, barocken Kirchen und kolonialen Gebäuden bot erneut einen starken Kontrast zu den modernen Metropolen der vergangenen Tage.

In Belo Horizonte beschäftigten wir uns anschließend wieder intensiver mit der Moderne. Besonders im Conjunto Moderno da Pampulha konnten wir das Zusammenspiel von Architektur und Landschaft erleben. Das von Oscar Niemeyer geprägte Ensemble mit der Kirche São Francisco de Assis, dem Museu de Arte da Pampulha und weiteren Bauten wurde durch die Landschaftsgestaltung von Roberto Burle Marx ergänzt. Hier wurde besonders deutlich, wie eng Architektur, Freiraum und Landschaft in Brasilien zusammengedacht wurden.

## Brasília

Die letzte Station unserer Reise war Brasília. Nach den vielen unterschiedlichen Stadtbildern der vergangenen Tage wirkte die Hauptstadt noch einmal völlig anders. Hier stand der von Lúcio Costa entwickelte Plano Piloto mit seinen großzügigen Achsen und monumentalen Stadträumen im Mittelpunkt.

Wir erkundeten den Eixo Monumental und besuchten unter anderem die Torre de TV, die Rodoviária do Plano Piloto, die Catedral Metropolitana und die Esplanada dos Ministérios. Viele der bekannten Bauwerke stammen von Oscar Niemeyer – nun konnten wir sie nicht mehr nur als einzelne Gebäude betrachten, sondern im Zusammenhang mit dem übergeordneten städtebaulichen Konzept.

Besonders interessant war die Führung durch den Congresso Nacional, bei der wir einen Blick in eines der wichtigsten politischen Gebäude Brasílias werfen konnten. Auch der Besuch der Universidade de Brasília bot noch einmal die Gelegenheit, uns mit der Planung und Architektur der brasilianischen Moderne auseinanderzusetzen.

 

Nach zwei intensiven Wochen voller Besichtigungen, Führungen, gemeinsamer Erlebnisse und langer Wege ließen wir die Reise bei einem gemeinsamen Churrasco ausklingen. Danach hieß es Abschied nehmen von Brasilien und die Rückreise nach Deutschland anzutreten.

Die Exkursion hat uns nicht nur zahlreiche bedeutende Bauwerke nähergebracht, sondern vor allem gezeigt, wie unterschiedlich Architektur auf Stadt, Landschaft, Klima und Gesellschaft reagieren kann. Viele der Eindrücke – von den dicht bebauten Straßen São Paulos über die Landschaft Rios bis zu den monumentalen Achsen Brasílias – werden uns sicherlich noch lange begleiten.

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Einladung

Einladung zur Masterfeier - Goodbye 2026

am 09. Oktober 2026 | 18 Uhr

Liebe Studierende aus allen Semestern,

wir laden euch herzlich zur Master Feier ein. Dieser Tag markiert den Abschluss einer spannenden Reise für unsere Absolvent*innen. Daher möchten wir ihre Erfolge gemeinsam feiern.

Wann:  09.10.2026 – 18 Uhr
Wo:  Foyer Karl-Schüssler-Saal, TH Köln – Campus Deutz

Lasst uns gemeinsam anstoßen und feiern.
Wir freuen uns auf euch!

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Welcome!

Welcome-Week

für unsere Erstsemester

Liebe Erstsemester,

wir freuen uns, euch zu unserer Erstiwoche einzuladen:

Ablauf:

29.09.26
12:30 Uhr Begrüßung im Studio (R 122)
15:00 Uhr Rundgang durch die Fakultät und über den Campus

30.09.26
Vormittags Exkursion“Köln entdecken“ (Infos folgen)
17:00 uhr welcome Party (KSS/Atrium)

09.10.26
18:00 Uhr Abschlussfeier Stdb NRW

Wir freuen uns auf euch!

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Warschau-Exkursion

Exkursion nach Warschau

Drei Tage. Eine Stadt. Mehrere Jahrhunderte Geschichte.
 
Im Sommersemester 2026 wurde von Student:innen in Begleitung von Prof. Thorsten Erl eine Exkursion nach Warschau  organisiert – eine Stadt, die ihre bewegte Vergangenheit nicht versteckt, sondern sichtbar im Stadtbild trägt.
 
Zwischen Klassizismus, sozialisitischer Monumentalität und zeitgenössischer Europastadt bewegten sich die Student:innen auf einer kleinen Zeitreise durch die Geschichte des 20. und 21.  Jahrhunderts. Besonders beeindruckend: das wilde Stadtgefüge Warschaus, in dem unterschiedlichste Schichten und Epochen direkt nebeneinanderstehen – Spuren von Krieg, Besetzung, Wiederaufbau und Transformation.
 
Ein zentrales Thema der Exkursion war die enge Verbindung von Städtebau, Architektur und politischen Entwicklungen. Wie prägen Ideologien den urbanen Raum? Wie verändert Wiederaufbau eine Stadtidentität? Und wie werden Stadträume heute unter den Aspekten von Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität neu gedacht?
 
Die Besichtigung des ikonischen Kunstpalastest durfte nicht fehlen – ein ebenso imposantes wie umstrittenes Symbol der sozialistischen Vergangenheit Warschaus.
 
Besonders bewegened waren außerdem die Stationen auf den Spuren der jüdischen Geschichte der Stadt, die bis heute tief im urbanen Gedächtnis verankert ist.
 
Warschau hat gezeigt, wie Städte Geschichte erzählen können – nicht nur in Museen, sondern direkt auf der Straße.

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Learning from NRW

Learning from NRW - Rückblick

„Was, wenn unsere größte Krise nicht nur das Klima, sondern unsere Vorstellungskraft ist?“

Mit dieser Frage eröffnete Laura Veronese eine Diskussion, die den Charakter der Konferenz „Learning from NRW – 20 Jahre Master Städtebau NRW“ treffend beschreibt.

Zwei Tage lang kamen im Osthof in Köln-Kalk Menschen aus Lehre, Studium und Planungspraxis zusammen, um über die Zukunft der Städtebaulehre zu diskutieren. Der inspirierende Ort bot den Rahmen für einen offenen Dialog, in dem unterschiedliche Sichtweisen in Beziehung gesetzt und gemeinsame Verständnisse entwickelt wurden.

Die Konferenz wurde von vier Themen geprägt: Gemeinwohl, Johanna Debik Montag Stiftung Urbane Räume; Urbane Praxis, Ivana Rohr endboss GmbH; Anthropozän, Laura Veronese , studiofutura und Co-Kreation, Verena Schmidt Teleinternetcafe.de. Dabei verdichteten sich zentrale Gedanken:

Vom Objekt zum Prozess.
Von Hierarchie zu Ko-Kreation.
Vom Bauen zum Wirken.
Von der Kontrollillusion zur Fehlerkultur.

Städtebau erweitert damit sein Selbstverständnis: Zum Entwerfen tritt das Initiieren, Moderieren und Begleiten von Transformationsprozessen. Räumliche Qualität entsteht dabei im Zusammenspiel von Entwurf, Kooperation und gemeinsamer Verantwortung.

Kaye Geipel brachte die Diskussion auf den Punkt: Aus den unterschiedlichen Haltungen lässt sich das Fundament einer sozial-ökologischen Lehre des Städtebaus entwickeln.

Eine besondere Bereicherung war der Besuch von Anacláudia Rossbach, Exekutivdirektorin von UN-Habitat und Untergeneralsekretärin der Vereinten Nationen. Mit ihrer globalen Perspektive auf Städtebau, Transformation und Wohnungsbau erweiterte sie die Diskussion um eine wichtige internationale Dimension.

Vier Perspektiven ergänzten die Debatte: die der Studierenden (Simon Hoffmann, Lea Hecker, Greta Gaßner), der Absolventin Montana Schulze, aus der Lehre von Maren Harnack, Frankfurt University of Applied Sciences sowie aus der Praxis von Stefan Hartlock. Gemeinsam formulierten sie den Anspruch an eine Lehre, die offen, global, kontextbezogen, partizipativ, kritisch, prozessual und weiterhin gestaltend ist.

Unser Fazit: Vorstellungskraft entsteht dort, wo Menschen gemeinsam entwerfen, diskutieren, voneinander lernen und Verantwortung übernehmen.

Danke an alle Mitwirkenden, Organisator:innen und Teilnehmenden für zwei inspirierende Tage!

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Stadt als Bühne

STADT ALS BÜHNE - am Haus der Statistik in Berlin Mitte

Gemeinsam mit den Studierenden der Muthesius Kunsthochschule (Raumstrategie) hat sich das 2. Semester vom 10.06. bis 13.06. im Rahmen des Moduls „Öffentlicher Raum“ (Betreuung: Prof. Andrea Hoffmann) intensiv mit dem öffentlichen Raum am Haus der Statistik (HdS) in Berlin beschäftigt – von der Theorie bis hin zu eigenen Aktivierungsexperimenten vor Ort. Uns wurde die Möglichkeit gegeben, in den neu geplanten Freiräumen um das Haus der Statistik mitzubauen, mitzverhandeln und eigene Aktivierungsexperimente durchzuführen. Es galt, sich auf einen kooperativen Prozess einzulassen und eigene Beiträge beizusteuern. Dazu wurde ein 100 Meter langes Bodenbild aus Straßenmarkierungsfarben vor dem HdS erarbeitet und realisiert. Es regt mit den verschiedenen Themenfeldern Atmosphäre, Wasser, Tiere, Sport & Spiel, Erschließung & Bewegung sowie Vegetation zum Nachdenken und zur spielerischen Auseinandersetzung an.

Das Haus der Statistik in Berlin ist ein Modellprojekt für kooperative Stadtentwicklung. Dazu gehört, dass Nutzungen vor Ort ausprobiert, mit Situationen experimentiert und neue Formen der Produktion von Raum eingeführt werden. Die geplanten Interventionen für den öffentlichen Raum werden in diesem Jahr durch das Gewinnerteam des temporären Freiraum-Wettbewerbs realisiert, bestehend aus ARGE, Robin Winogrond. Landscape Architecture. Urban Design, Violeta Burckhardt, Studio Erde und BerlinBeL Sozietät für Architektur Bernhardt und Lesser. Mehr Informationen hier: https://hausderstatistik.org/entwicklung-der-temporaeren-freiraeume-im-jahr-2025/

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